Fit in den Frühling

Fit in den Frühling

Sagen Sie Ihren Schlemmer-Kilos nach den Feiertagen den Kampf an und starten Sie fit in den Frühling. Die Feiertage und die kalte Jahreszeit verpassen Ihnen jedes Jahr einige Pfunde mehr auf den Hüften? Gänsebraten, Stollen, Plätzchen und Co. sind die Bösewichter, die den Zeiger an der Waage über den Winter schnell nach oben schnellen lassen. Nutzen Sie also die euphorische Stimmung des neuen Jahres und die wärmeren Temperaturen des Frühlings um so richtig durchzustarten. Passend zu unserem Motto „Fit in den Frühling“,  wollen wir Sie dabei unterstützen und stellen Ihnen hier unsere Fitnessgeräte des Frühlings vor, die gerne vergessen werden – aber trotz alledem super effektiv sind. Zusätzlich geben wir Ihnen je eine Übung pro Trainingsgerät als Inspiration an die Hand – so können Sie direkt loslegen.

Der Medizinball

Ihnen allen mit Sicherheit aus dem Sportunterricht bekannt, erlebt der Medizinball momentan seinen zweiten Frühling. Boxer, Ringer oder Leichtathleten schwören schon seit jeher auf das Training mit dem Medizinball, da er Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gleichermaßen optimiert. Inzwischen sind auch die alltäglichen Fitnessstudios auf die Idee gekommen, die Medizinbälle nach und nach aus dem Keller in ihr Sortiment zu packen. Aber was macht das Training mit dem Medizinball so besonders? Das Training mit dem Medizinball gilt als besonders effektiv, da fast die gesamte Muskulatur angesprochen wird. Sie stellen die perfekte Alternative zu klassischen Hanteln und Gewichten mit dem Fokus auf dynamische Bewegungsabläufe dar. Daneben gibt es eine überragende Übungsvielfalt – das Training mit dem Medizinball wird also nie langweilig!

Medizinball Übung: Rumpfkreisen

In der Ausgangsposition stellen Sie sich zunächst hüftbreit hin und halten den Ball mit beiden Händen fest. Dann führen Sie den Medizinball in einer aufrechten Standposition um die Hüfte. Achten Sie darauf, dass der Oberkörper möglichst stabil bleibt. Ziel diese Übung ist die Kräftigung der Rumpfmuskulatur und der seitlichen Bauchmuskulatur. Zur Erwärmung empfehlen wir Ihnen die Übung in etwa 30 – 120 Sekunden durchzuführen. Für Anfänger eignen sich 8 – 10 Wiederholungen je Seite á 3 – 5 Sätze.

Der Gymnastikball

Vielen sind Gymnastikbälle lediglich in Situationen des täglichen Lebens bekannt: Die Bälle werden überwiegend im Büro oder Zuhause beim täglichen Sitzen eingesetzt, um die Wirbelsäule durch das federnde Sitzen zu entlasten. Das Workout mit Gymnastikbällen ist für viele allerdings ein Mysterium. Dabei gibt es nahezu unerschöpfliche Übungsvarianten, mit denen der Körper trainiert werden kann. Der muskuläre Schwerpunkt beim Training mit dem Gymnastikball liegt dabei im Körperkern, bestehend aus Bauch-, Rücken- und Beckenboden-Muskulatur. Daneben werden zahlreiche kleinere Muskelgruppen beansprucht, so dass das Workout als Ganzkörper-Training angesehen werden kann. Daneben sind Fitness Übungen mit dem Gymnastikball aber auch sehr gelenkschonend. Der Gymnastikball ist damit wahrlich eine Wunderwaffe des Sports.

Gymnastikball Übung: Push Up mit Händen auf dem Gymnastikball

Kommen Sie zunächst in die Ausgangsposition. Sie legen ihre Hände dazu schulterbreit oben auf den Ball, Ihre Fingerspitzen zeigen dabei nach außen. Sie stellen die Knie aus, so dass Sie eine Schräge mit dem Körper bilden und die typische Liegestützposition erhalten – der Körper bleibt gerade wie ein Brett. Nun folgen die Liegestütze. Dazu beugen Sie die Arme, wobei sich das Brustbein dem Ball nähert. Danach drücken Sie sich langsam wieder in die Ausgangsposition. Trainingsziel bei dieser Übung ist die Kräftigung der Brust-, Schulter-, und Armmuskulatur sowie der Bauchmuskulatur durch Halten der Ausgangsituation. Wir empfehlen Ihnen zunächst 3-5 Sätze á 5-8 Wiederholungen, wobei je nach Können gesteigert werden kann.

Das Fitnessband

Das Fitnessband ist ein widerstandsfähiges Gummiband und wird oft als „das kleinste Fitnessstudio“ der Welt bezeichnet, da es sehr leicht und damit einfach zu transportieren ist. Das Fitnessband, das in verschiedenen Stärke erhältlich ist, zeichnet sich dadurch aus, dass man mit konstant progressiven Widerstand arbeiten muss – je stärker man zieht, desto schwerer wird’s. Man hat es daher selbst in der Hand, wie intensiv das Training werden soll. Achten Sie bei der Ausführung darauf, dass das Band immer unter Spannung ist. Wichtig ist außerdem, dass das Bad nach dem Auseinanderziehen nicht zurückschnellt, sondern langsam wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Vor allem für Einsteiger in die Fitnesswelt eignet sich das Fitnessband hervorragend, da der Körper im Grunde von dem strapazierfähigen Band geführt wird – das Fitnessband ist ein Hilfsmittel zum Erlernen der Technik. Durch die geschmeidigen Bewegungen und der Tatsache, dass gänzlich auf Gewichte verzichtet wird, ist das Training darüber hinaus auch noch gelenkschonend.

Fitnessband Übung: Beinstrecker

Der Beinstrecker wird überwiegend ohne zusätzliches Equipment ausgeführt und ist bereits so eine anspruchsvolle Übung. In der Ausgangsposition befinden Sie sich im Vierfüßlerstand. Dazu knien Sie sich auf einer weichen Unterlage wie z.B. beim Yoga und stützen sich mit den Händen auf dem Boden ab. Das Fitnessband ist um den linken Fuß gewickelt und die beiden Enden sind fest umfasst. Ihr Blick ist nach vorne gerichtet. Nun strecken Sie das linke Bein langsam nach hinten aus, so dass Ihr Oberkörper und das ausgestreckte Bein eine gerade Linie bilden. In dieser Endposition verharren Sie einen Moment und senken anschließend das Bein langsam wieder ab, bis es fast den Boden berührt. Dann wiederholen Sie die Hebebewegung 10-12 Mal und wechseln danach die Seite. Dies kräftigt die Bein- und Gesäßmuskulatur. Die Übung machen Sie ca. 2-3 Sätzen á 10-12 Wiederholungen.

 

Wir hoffen, dass Ihnen unser Beitrag gefallen hat und Sie nun voller Motivation in den Frühling starten werden. – Viel Spaß beim Trainieren!

Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können. Näheres unter Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen